Romeo und Julia gilt als die berühmteste Liebesgeschichte der Welt. Unzählige Male vertont, verfilmt und gespielt, scheint sie auserzählt – romantisch überhöht, kitschig verklärt. Wirklich?
Daniela Bosenius und Ruth Forschbach wagen eine andere Annäherung. Sie greifen einzelne Momente aus dem Leben des legendären Paares heraus und interpretieren sie neu: leichtfüßig, ironisch, poetisch. Musik und Wort verschränken sich, lyrische Bilder treffen auf klingende Saiten, Liebesträume auf den nüchternen Blick hinter die Kulissen menschlicher Dramen.
Denn alles beginnt mit Feindschaft – und endet doch in Liebe. Oder besser: mittendrin.
Ein Abend, der überrascht, hinterfragt und zeigt, dass über Liebe noch längst nicht alles gesagt ist.